Pfotenmania

Casimirs Bulla Osteotomie

Irgendwie habe ich immer gedacht, Casimir wird nicht krank. Ok ich wusste dass er die Hüften nicht ganz ok hat, aber das hatte Sina auch und sie hatte ja damit keine Probleme.

Irgendwann Mitte Februar 2016 hatte Casimir eine Ohrenentzündung, das Ohr war schwarz. Unser Haustierarzt war in Urlaub. Es war zwar eine andere Ärztin in der Praxis, aber ich zog es vor, mir die Fahrt zu sparen und statt dessen eine Ärztin hier in der Nähe aufzusuchen. Casimir bekam Ohrentropfen und ein paar Tage später war das Ohr wieder rosa.

Wieder ein paar Tage später war er etwas verhaltensauffällig. Rannte von jetzt auf Gleich in Panik davon. Ich sperrte die Hunde weg, lockte ihn rein, er kommt rein und rennt panisch davon, diesmals ums Haus um zur Haustür wieder rein zu kommen. Das war an einem Sonntag. In Absprache mit dem Haustierarzt bekam Casimir Metacam.

Ich dachte an die Hüfte, ich dachte aber auch an den Darm,denn er hat im Wohnmobil oft Probleme und was er draussen macht, sehe ich ja nicht.

Die Nacht war erstaunlich ruhig. Er schlief und schlief und schlief. Ich weniger;-). Als ich dann wieder eingeschlafen war, wollte er mal raus, hielt sich aber auch in Grenzen das Theater das er machte. Morgens fuhren wir dann zum Tierarzt.

Tierarztpraxis Dr. Pingen und Dr. Navarra

Dieser hat ihn gründlich untersucht, hat auch den Finger in den Darm gesteckt (das verzeiht mir Casimir bestimmt nie ;-)).. Und da er eh gerade in Kurznarkose war, Blutbild obendrauf.

Die HD wurde bestätigt, auch dass er sehr viel Arthrose hat. Möglicherweise tut ihm das weh und macht ihm auch Probleme wenn er sich hinhocken muss zum Koten.  Sein Darm war jedenfalls voll.

Casimir bekam die Aufwachspritze, erst da fiel mir ein, dass er ja kürzlich die Ohren entzündet hatte. Dr. Navarra guckte nochmal rein und sagte dann, dass Casimir einen Ohrpolyp hat, mit viel Glück könnte es nur Sekret sein, er denkt aber nicht. Das erklärt aber, warum er so oft den Kopf schüttelt und sich dort kratzt – ich dachte ja, das seien  Flöhe…

Er bekam erst einmal Metacam und wir machten einen Termin für eine Woche später.
Das Blutbild ergab noch, dass er sehr hohe Eosinophile hat, was auf Würmer, auf Allergie oder auch was Anderes hindeuten kann.  Sicherheitshalber wir er entwurmt.

Casimir ist an dem Tag noch müde, aber am Folgetag ist alles gut, er ist wieder fit. Das tägliche Metacam hasst er.

Eine Woche später haben wir den Kontrolltermin, da ist er schon wieder was schlechter dran. Wir entscheiden uns für eine Kortison Depotspritze. Und die Polypkontrolle ergibt leider, dass der Polyp noch da ist.

Wir vereinbaren einen Termin für eine Woche später. Unter Narkose will Dr. Navarra den Polypen ziehen und dann wird auch das Innenohr geröntgt um zu sehen, wie weit er dort verwachsen ist.

Er erklärt mir was von einer Bulla, man müsste, wenn das im Innenohr ist durch den Hals gehen. Die OP ist nicht ohne, denn es besteht das Risiko, dass der Gesichtsnerv getroffen wird, das bedeutet schlimmstenfalls einseitige Lähmung von Auge und Maul, im noch schlimmeren Fall gibt es Probleme mit dem Gleichgewichtssinn. Aber wenn der Polyp weiter wächst, kann das auch passieren.

Wir entscheiden zunächst mal einen Termin zu machen, wo der Polyp gezogen wird und wo das Ohr geröntgt wird. Vielleicht haben wir ja Glück und das Innenohr ist frei.

Und wir können uns bis dahin überlegen, was wir machen,wenn der Polyp im Innenohr sitzt.

Ich verdränge das. Weil das ja bestimmt gut geht. Casimir rächt sich für die vielen Tierarztbesuche, in dem er eine Maus mitbringt, gutgläubig hatte ich ihm den Keller offen gelassen. Die Maus „k..ckte“ sich einmal durchs Bett, Nikan kriegte sie nicht gefangen, aber dank Nutella war das Problem zur Schlafenszeit gelöst.

Eine Woche später bringe ich Casimir zum Tierarzt, warte bis er eingeschlafen ist. Kurz darauf dann die niederschmetternde Diagnose, der Polyp sitzt im Innenohr.

Ich habe die Röntgenbilder bekommen und darf sie hier auf der Seite zeigen, ich habe sie aber mit meinem Logo versehen.

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Die Op ist wie gesagt mit Nebenwirkungen verbunden. Ich vertraue Dr. Navarra und weiss dass er ein super Chirug ist, aber auch er ist ein Mensch und kann einen Fehler machen, auch wenn er jahrelang nur positive OPs hatte.

Dazu sagt er mir, dass Casimir dann mindestens 1 Nacht wenn nicht länger dort bleiben muss.

Wir könnten aber auch warten bis entweder er ständig Ohrenentzündungen hat, oder das Gleichgewicht Probleme macht, dann müsste es aber schnell gehen. Nur was ist dann mit seiner körperlichen Konstitution.

Nun kam die schlimmste Woche. Wie soll man das entscheiden. Unser Kater hüpfte scheinbar kerngesund in der Gegend rum und ich soll ihm jetzt eine OP mit so einem Risiko zumuten? Nehme ich ihm damit Lebensqualität? Dazu was macht das mit seiner Psyche.Er ist so aufgeblüht in den letzten 2 Jahren, geht das alles wieder kaputt?Er ist so menschenscheu,  ist was das angeht auch entspannter geworden, ist das dann wieder weg?Und wie soll das mit dem Kragen bei ihm gehen.

Das Einzige Gegenargument war, dass Casimir ja auch nicht jünger wird. Er ist ja schon 10.

Wir diskutierten viel, ich sprach mit Gott und der Welt, ich organsierte parallel seine Betreuung wenn wir es denn machen lassen würden und immer wieder konnte ich mich nicht klar entscheiden.

Ich fuhr noch einmal zu Dr. Navarra, meine Nerven lagen blank. Er nahm mir dann die Entscheidung ab und gab mir einen Termin. 4. April. Ich fuhr nach Hause und wir diskutieren nochmal, zumal damit auch eine Regatta für Dieter ausfallen würde.

Aber dann sagte Dieter den entscheidenen Satz: „Casimir hat was im Ohr, was da nicht hingehört und das muss jetzt weg“.

Recht hatte er, so einfach ist das. Mit dieser Aussage war auch für ich die Entscheidung klar. Obwohl ich in den nächsten 2 Wochen noch öfter schwankte, denn das Kerlchen war fit. Allerdings schüttelte er immer wieder den Kopf.

Ostern fuhren wir mit dem Wohnmobil weg, was mir die Möglichkeit gab, ihn intensiver zu beobachten und man merkte, dass es wohl doch die richtige Entscheidung ist.

Dann ging es auf den OP Tag zu und Freitags lief  Casimir stinkender schwarzer Schmodder aus dem Ohr. Das war Samstags wieder weg, aber Sonntags wieder da.

Dann kam der OP Tag: Ich brachte ihn hin und wartete, bis er eingeschlafen war. Wir mussten erst etwas warten und er fühlte sich gar nicht wohl.

casi_op (1 von 14)Dann fuhr ich zur Arbeit, besser war das. Am frühen Nachmittag rief Dr. Navarra an, dass Casimir die OP überstanden hat. Mir fiel ein Stein vom Herzen.

Wir könnten gegen 17.00 Uhr kommen und ihn dann vielleicht auch mitnehmen.

Wir fuhren da hin und da saß er in seiner Box und war doch recht munter. Allerdings hatte er wohl einen Nickhautvorfall durch diese OP. Ich machte mir noch keine Sorgen, hatte ich doch im Netz gelesen, dass sich manche Dinge verbessern nach ein paar Tagen.

Dr. Navarra entschied, dass Casimir mit nach Hause darf. Und darüber war ich sehr froh. Wir fuhren dann nach Hause, ich packte Sinas Box aus Bett , da sollte er eigentlich die Nacht später rein.

Aber das funktionierte nicht, er wollte in keine Box. Ich nutzte sie dann als Absperrung, damit er mit dem Kragen und dem noch bedöstem Kopf nicht zu sehr durch die Gegend läuft.

Erstmal guckten wir was Fernsehen und er kroch fast in mich rein, drängte sich auch in der Nacht ganz eng an mich. Ich lese noch im Internet, dass man Katzen loben soll,  und fortan erzähle ich ihm, was er für ein toller tapferer Kerl ist, er ist richtig stolz.

Die Nacht war für mich sehr unruhig, denn beim geringsten Rühren von ihm, wurde ich wach. Ich wusste nicht, dass die Draiinage angenäht ist und hatte Angst, er verliert sie.

 

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Am nächsten Tag ging es ihm schon besser. Er guckte ab und an aus dem Fenster, hatte aber ständig Probleme wegen dem Kragen. Und er fraß eine Kleinigkeit.

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Auch Mittwochs macht er langsam Fortschritte, aber er bekommt noch etwas Metacam. Ansonsten trage ich ihn morgens ins Arbeitszimmer und nachmittags wieder runter. Er liegt im Arbeitszimmer die ganze Zeit im Hundekorb und schläft.

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Den Polypen haben wir mitgenommen und ich fotografiere ihn mal:

 

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Nach wie vor schüttelt er viel den Kopf.

Donnerstags bekommt er dann ganz früh Morgens die Drainage gezogen. Dabei erfahre ich, dass der Eiter im Ohr fast schlimmer war als der Polyp. Casimir hatte nämlich extrem viel Eiter im Ohr, von daher war die OP auf jeden Fall richtig.  Abends ruft Dr. Navarra noch an um zu sagen, dass der Abstrich, den er ans Labor gegeben hat, dass das Bakterium was den Eiter verursacht hat mit der Antibiose, die er bekommen hat, abgedeckt ist.

Allerdings haben wir nun ein weiteres Problem, er hat seit Samstag keinen Kot abgesetzt. Er soll Laktulose kriegen, was ich ihm auch gebe. Er trinkt auch nicht viel. Etwas Katzenmilch mit Wasser verdünnt. Er schläft sehr sehr viel.

Er benutzt auch die Katzentoilette, aber eben nur zum Pieseln.

Freitags hat sich immer noch nichts getan und ich werde nervös. Er frißt nun überhaupt nicht mehr und ich habe doch Sorge. Ich rufe beim Tierarzt an und frage, ob ich Samstags rein kommen kann, wenn dann noch nichts passiert ist. Aber sie haben Samstags nur Notbesetzung. Wenn ich zu Dr. Navarra möchte, muss ich um 11.00 Uhr da sein, nachmittags ist er nicht da, da ist die Ärztin da. Es wird aber einen Einlau geben und das unter Narkose. Ich sagte zuerst, dass ich nachmittags komme, aber glücklicherweise entscheide ich mich nochmal um. Ich rufe nochmal an, habe dieses Mal jemand Anderes am Telefon, frage nach um die Zeit abzuchecken und kann mit Dr. Navarra sprechen.

Er macht sich überhaupt keine Sorgen zum jetzigen Zeitpunkt, denn Casimir hat auch wenig gefressen. Ich vertraue ihm, obwohl ganz viele Menschen mich vorher kirre gemacht haben. Ich gebe Casimir nochmal eine Dosis Laktulose. Und ich soll mit ihm Gassi gehen.

Ja das könnte sein, er hat sich ja kaum bewegt. Also gehen wir an der Schleppleine in den Garten. Er macht da aber nichts.

Am frühen Nachmittag wird er wach läuft zielstrebig runter auf sein Katzenklo, ich wage kaum zu atmen und dann rieche ich es.  Ich lobe ihn und bin auch nicht böse, als er mitten in seinen Haufen latscht und anschliessend aufs Bett läuft. Sicherheitshalber sind überall Decken. Nur nicht auf dem Plümo, da läuft er nicht drüber. Aber dafür erbricht er dann da drauf.

Egal, es gibt Tage, da freut man sich über jeden Scheiss und heute ist so einer. Betten kann man abziehen und waschen. Allerdings will er immer noch nicht fressen. Abends gehen wir Gassi in seinem Revier, er ist sehr aufmerksam.

Samstag, er ist zwaar munter, aber er frisst immer noch nicht. Daniela gibt mir den Tip, Kragen aus, Socke an. Dann will ich so mit ihm im Geschirr in den Garten. Er sitzt in der Küche und fängt an zu röcheln. Also den Socken wieder aus, Kragen wieder an. Und nochmal in den Garten. Dann fahre ich ich zurEinweihung der Tierarztpraxis am Spichernplatz in Düsseldorf und Dieter passt auf.

Drei Stunden später bin ich zurück und ziehe ihm den Kragen aus und spiele mit ihm mit der Angel. Er spielt begeistert mit. Dann kommt mir die Idee mit dem Baldriankissen, ich hole eins und er ist glücklich. Und mein Plan geht auf, er frisst.

Später muss er den Kragen zwar wieder anziehen, aber wir gehen abends Gassi in seinem Revier.

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Die Gassigänge und Spielstunden lassen ihn seine Frustration etwas vergessen und er frisst auch weiterhin, jetzt auch wieder mit Kragen.

Sonntags lasse ich ihn auch wieder mit den Hunden zusammen in einem Zimmer, weil die Wunde jetzt etwas zu ist.  Dabei wird mir klar, dass er vielleicht auch zu isoliert war. Denn Asko liegt in diesem Korb wo Casi sonst liegt und Casimir marschiert da hin, krabbelt rein und legt sich daneben. Casimir hängt sehr an Asko, er gibt ihm viel Sicherheit. Durch ihn fährt er im Wohnmobil auch wieder locker mit und versteckt sich nicht ständig.

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Montags ist er der Meinung, dass Homeoffice nix ist

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ich kann ihn aber überzeugen, dass ich arbeiten muss und er guckt halt was Fenster.

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Nach wie vor schläft er sehr viel über Tag, aber das tut er vermutlich sonst auch. Allerdings ist er sonst in der Nacht unterwegs, während er ja jetzt auch Nachts schläft. Aber Dr. Navarra sagte ja, dass das eine sehr schwere OP für Casimir war.

Nachmittags legen wir wieder eine kragenfreie Spielstunde ein. Ich muss aber jetzt aufpassen, bislang juckte er mal am Ohr, aber nur mit der Rückseite der Pfote, nun wollte er richtig kratzen.

Trotzdem freut er sich über kragenloses Spielen

 

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Aber man sieht auch, dass er schmal geworden ist. Auch das Geschirr musste ich enger stellen. casi_op (13 von 14)

Die Wunde sieht auch ganz gut aus und ich bin sicher, in ein paar Tagen haben wir es geschafft.

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Ich muss sagen, Casimir ist ein toller Patient, das hätte ich so nicht gedacht, ich dachte dass er mehr Probleme macht.

Dann hatte Tschibo Katzenspielzeug. Die elektronische Maus war nicht mehr da, als ich kam, aber dieses Teil mit dem Zelt, der imaginäre Mauseschwanz.

Ich baute das Ganze auf den Bett auf und ein durch die Augen blinzelnder Kater schaute demonstrativ gelangweilt zu. Ich stellte es an, das eine Auge zuckte, das andere, er näherte sich an und dann war sein Jagdtrieb geweckt. Endlich hatte ich für ihn eine tolle Beschäftigung zur Überbrückung gefunden. Danke Tschibo :-))

 

Es war insgesamt  eine schwere Zeit für uns, aber ich hatte immer den 16. April im Auge, denn dann ist alles ausgestanden.

Das klappte zwar nicht ganz, es wurde 2 Tage später, denn die Fäden sollten erst 2 Wochen später gezogen werden.   Endlich war es dann soweit.  Leider war noch Flüssigkeit im Ohr, er bekam auch noch mal Antibiotika und wir sollen das Ohr spülen. Auch das klappt besser als befürchtet. Er sollte dann noch bis zum nächsten Morgen den Kragen tragen. Da er aber überhaupt nicht kratze, machte ich den abends ab und auch nachts blieb er ab.

Am nächsten Tag blieb er tagsüber noch drin und am Abend durfte er dann endlich wieder raus. Und als habe er es gewusst, forderte er das auch ein.

Nun ist eine Woche vergangen. Das Ohr hat immer noch etwas Restflüssigkeit, aber es riecht nicht mehr. Bis Ende der Woche spülen wir noch, dann sollen wir aufhören.

Ich hörte dann auch auf und keine 3 Tage später ging es wieder los. Das Ohr tiefschwarz machte ich mich sofort auf den Weg zum Tierarzt. Es sah zum Glück  weniger dramatisch aus, als gedacht, trotzdem bekam er nochmal das Ohr abgesaugt, Antibiotika und einen Abstrich.

Wir fuhren dann mit dem Wohnmobil ein paar Tage weg und die ersten 2 Tage war er das erste Mal so richtig durch den Wind. Sobald er Stimmen hörte, saß er auf seinem Katzenklo und zitterte. Aber dann pendelte er sich zum Glück wieder ein.  Aber gespült haben wir wieder.

Montags rief uns Dr. Navarra dann an um uns zu sagen, dass das Ergebnis da ist. Es war tatsächlich ein neuer Keim. Wir bekamen ein anderes Antibiotikum, aber dieses gibt es nur als Tabletten.

Die Geschichte um die Eingabe der Tabletten gibt es hier..

Mitten drin hatten wir einen Kontrolltermin, es sah gut aus. Wir hören wieder auf zu spülen, aber das Antibiotika müssen wir noch 10 Tage geben.

Außerdem bekomme ich den Tip, ihm zur Unterstützung des Immunsystems Ecchinacea zu geben. Das ist zum Glück geschmacklos, so dass ich das täglich in seine Milkinis geben kann.

07.06.16: Das Antibiotika haben wir zu Ende gegeben. 10 Tage gewartet. Und heute war Kontrolltermin:

Es ist kaum noch Sekret im Ohr, es sieht super aus. Insbesondere da das AB 10 Tage her ist und wir auch 3 Wochen nicht mehr gespült haben.

Casimir ist auch wieder top fit. Turnt wieder am Abend übers Dach rein, begleitet die Hunde zum Gassi. Und hat keinerlei Probleme mehr, dass er nicht richtig springen kann, weil sein Gleichgewicht nicht in Ordnung ist.

Alles richtig gemacht. Und dank der guten Hand von Dr. Navarra hat Casimir keinerlei Ausfallerscheinungen, die bei so einer OP auftreten können. Selbst die Nickhaut ist wieder ganz normal. Selbst das Fell wächst wieder.