Pfotenmania

Askos Geschichte

Nachdem Robbie uns im August verlassen hatte, wollten wir eigentlich keinen 3. Hund mehr. Aber irgendwie fehlte immer was.

Dieter hatte schon oft davon gesprochen, dass er noch einmal einen Deutschen Schäferhund möchte. Als ich das im Forum erwähnte, schickte Petra uns einige Links von Züchtern, es machte aber nirgendws wirklich Klick. Tja bis sie uns dann den Link vom Hundehager schickte, Asko und seine Schwester standen noch zur Vermittlung an.

Als ich Asko sah  machte es *klick* – dieser Blick – da war was. Er schien über den Dingen zu stehen. Und ich hatte das Gefühl, dass oben einer auf der Wolke sitzt und ruft „Den, ja genau den“…. Auch Dieter gefiel er sehr gut. Wir überlegten die Woche über, entschieden uns dafür und dagegen und dafür und Dieter sagte dann, ich soll anrufen, wenn er noch da wäre, würden wir ihn ansehen fahren.

Gesagt, getan. Wir fuhren hin, trafen die Mama, seine 3 Schwestern, von denen eine für den  Züchter vorgesehen war, eine am folgenden Tag abgeholt wurd, die eine, die noch zu vermitteln war und eben Asko selbst.

Was mir direkt auffiel war, dass die Mutter sehr freundlich war, sehr aufgeschlossen und vor Allem, sie lachte 😉

Die Welpen waren wuselig, so wie Welpen halt sind, aber Asko war etwas gelassener. Er kam dann zu mir, hockte sich vor mich ins Sitz und schmiegte sich ans Bein.Er ging auch zu Dieter und damit war es dann entschieden. Wir waren noch eine Weile mit ihm im Haus und haben uns mit den Züchtern unterhalten, die wir übrigens sehr gut fanden.

Dann ging es nach Hause. Zu Hause angekommen lernte er dann die Anderen kennen,  was gut klappte. Dieter hatte ihn erst einmal  auf dem Arm und Sina und Nikan schnüffelten an mir rum und kriegten gar nicht mit, dass da ein neuer Hund ist. Dann entdecken sie ihn, schnüffelten und Dieter setze ihn ab.

Sina schnüffelte ihn komplett durch, Nikan schien irritiert, was das ist *lach* und Casimir fauchte ihn direkt mal an.

Doch Asko ist total relaxed, das störte ihn alles überhaupt nicht und so klappte die erste Mahlzeit hervorragend.

Das Einleben verlief relativ gelassen. Dieter stellte sich alle 2 h den Wecker und trug ihn raus, bereits am 2. Tag gab es keine Unglücke mehr.

Die Eingliederung ins Rudel verlief auch insgesamt gut. Nikan fand den Kleinen eher nervig und sagte ihm das auch, aber er akzeptierte es.

Also musste Sina dran glauben. Sie machte es vorbildlich. Erst zog sie die Lefzen noch, dann knurrte sie leis, dann drohte sie und dann wurde sie laut. Und er schrie wie am Spiess, ohne dass sie ihn nur angerührt hätte.

Casimir fand und findet er immer noch faszinierend. Er läuft ihm ständig nach, schnüffelt an ihm und wartet darauf, dass Casimir bellt oder sonst was Hündisches von sich gibt.

Wir mussten oft über ihn lachen. So kriegte Nikan im Garten einen Rennflash und rannte bellend um Sina rum um zu toben. Der Kleine kriegte etwas Panik und lief davon. Checkte dann die Lage und marschierte großspurig dahin und kläffte.

Sein erster Tierarztbesuch war auch kein Problem. Er wurde untersucht und geimpft. Er reagierte etwas auf die Impfung. Lief komisch, fiepte rum, buckelte. Und war anhänglich und kuschelig. Das ist er sonst nicht.  Schlief dann irgendwann ein und war am nächsten Tag wieder topfit.

Da Petra dann auch ihren Schäfi Welpen bekam, verabredeten wir uns, dami die Kleinen toben konnten.

Dann kam die erste Welpenstunde. Am ersten Tag waren 6 Welpen dort. Asko hat sich erst einmal hinter Dieter versteckt, aber dann ist er los zum Toben.

Im Februar machte er seine erste Tour mit dem Wohnmobil. Er wurde zu Sina auf die Dinette gepackt und dann ging es los. Er guckte erst etwas sparsam, weil ja alles rappelt und wackelt. Und die Augen wurden Tellerräder, weil  Casimir da frei rumlaufen durfte. das wollte er dann auch.
Er unternahm dann einige Versuche, runter zu kommen. Da er angeschnallt war, stand er dann neben der Dinette, total verheddert, nichts ging mehr.  Aber dann war es ok.

Die  erste Etappe dauerte 3 Stunden. Angekommen ging es erstmal Gassi, wieder im Womo wollte er wieder auf die Dinette. Da liegen sie zwar nachts und wenn wir nicht da sind, aber wenn wir da sind, nutzen wir die selbst *lach*.

Dann kam die erste Nacht.  Sina ging auf Dinette 1, Nikan auf Dinette 2 und Asko packte ich zu Sina. Zuhause liegt er auch öfter bei Sina in der Kudde, aber nie bei Nikan. Nur diesmal wollte er da nicht liegen, suchte seinen Platz, rannte ständig zum Wassernapf. Nun war es sehr warm im Wohnmobil, ich beschloss die Heizung etwas runter zu regeln. Und da sah ich den Grund für Asko Unruhe, denn da war ein kleiner Bach.  Also Anziehen und noch mal raus und das war auch gut so, die Blase war wieder voll. Dabei waren wir vor dem Schlafengehen noch mal draussen.

Drinnen eroberte sich Asko dann die Dinette, wo vorher Sina lag, die alte Dame lag dann auf der Erde, aber ich mische mich da nicht ein, denn letztendlich warten sie bis ich im Bett bin und regeln es dann neu. Aber es herrschte nun Ruhe.

Selbst als dann Casimir anfing, der ab dem frühen Morgen immer durchs Womo turnt, von Fenster zu Fenster. Meine Befürchtung, dass Asko ihm nachsetzt, erfüllte sich glücklicherweise nicht.

Mittlerweile hat er noch eine weitere Wohnmobiltour hinter sich gebracht. Er ist immer noch  Ballverrückt, aber ich kann ihn damit prima motivieren. Er frisst auch immer noch, als wenn es seine letzte Mahlzeit wäre. Und er schwimmt. Er springt ins Wasser und taucht auch unter, wenn es notwendig ist, seinen Ball zu retten.

 

Alternativ geht aber auch eine Frisbee

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