Heute hatte Asko Hundeschule. Zur Zeit machen wir Stadttraining. Dafür treffen wir uns auf einem Parkplatz am Rand, der an eine Wald grenzt und laufen von dort aus los. Es war für uns die 3. Stunde, einmal konnten wir nicht, Einige Teilnehmer kennen wir noch von den Gruppen davor, aber einige nicht.
Als wir ankamen, waren einige aus der Gruppe schon dort und wir erfuhren, dass einer Frau der Hund weggelaufen sei, sie suche ihn. Er war aber schon gesichtet worden und sie ist hinterher.
Wir fangen mit der Stunde an. Heute fängt Dieter an und ich gehe mit einem anderen Begleiter am Ende. Der Mann geht immer mal gucken, ob er unsere fehlende Teilnehmerin sieht, aber sie kam nicht.
Wir überlegten dann laut, ob wir nicht helfen sollten und der Trainer brach daraufhin das Stadttraining ab und bat uns, mit auf die Suche zu gehen. Die ausgefallene Stunde wird auf jeden Fall nachgeholt, was ich total nett fand.
Wir gingen zurück und teilten uns auf. Eine Gruppe ging nach links, eine nach rechts und wir geradeaus. Es wurde vereinbart, dass derjenige der Frau oder Hund sieht, den Trainer anruft.
Der Trainer fing dann auch an, den Hund zu rufen. Er war bei ihm in Pension und kennt ihn. Nichts. Keine Frau. Kein Hund. Wir überquerten einen Kanal, weiter ging es, da meinte ich von rechts ein Bellen zu hören. Der Trainer rief noch einmal, doch nichts.
Wir überquerten noch einen Bach und waren dann eigentlich am Ende angekommen, vor uns freies Feld und dann Stadt. Auch die anderen Gruppen hatten kein Glück.
Also liefen wir wieder zurück. Mittlerweile war es dunkel. Als wir am Bach sind klinget das Handy des Trainers, die Frau ist dran. Sie steht am Kanal und ihr Hund war dort reingefallen. Und kam wegen der steilen Wand nicht mehr raus. Sie habe aber schon die Feuerwehr angerufen.
Wir gingen zurück zum Kanal, in dem zum Glück wenig Wasser war. Wir warteten auf die Feuerwehr. Die kamen, holten Leiter und Ausrüstung und dann gingen wir am Kanal lang. Es ging dann über einen Stacheldrahtzaun, aber wir blieben dort stehen, die Feuerwehr udn der Trainer gingen alleine weiter.
Der Hund bellte sehr aufgeregt und weinte, es war herzzerreissend.
Dieser Kanal endete in einer Art Stufe, eine weitere Vertiefung von 1,50 Metern, glatte Wände. Und genau da war er drin. Fast schon zum Glück war auf der anderen Seite ein Gitter, wer weiss wo er sonst in seiner Panik hingelaufen wäre.
Die Feuerwehrleute kletterten runter mit einer Leiter und zum Glück war der Hund einer von denen die Menschen ganz toll finden, denn er liess sich retten. Sein Bellen veränderte sich, als die Feuerwehrleute ihm halfen, es wurde freudiger, teils ungeduldig wütend.
Aber er hat nichts abbekommen. Dafür stank er wie Hölle. Das arme Frauchen sah sehr erleichtert aus. Sie erzählte dann, sie war mit iihm im Wald spazieren, ging zurück zum Auto wegen der Stunde. Dann sah der Hund jemanden aus einem Haus kommen, den wollte er unbedingt begrüssen und dann lief er weg. Dazu kam, dass er aus Spanien ist und ein Jahr auf der Straße gelebt hat, er war erst seit einem Jahr hier.
Es war also heute eine sehr aufregende und auch kalte Hundeschulstunde.












